Immer heissere Sommer verlangen nach intelligenten Lösungen für ein angenehmes Raumklima. Moderne Fussbodenheizungen können heute weit mehr als nur heizen – sie sorgen auch für eine effiziente und komfortable Kühlung.
Angenehme Kühlung statt heisser Räume
Mit den steigenden Sommertemperaturen wächst auch die Nachfrage nach Ventilatoren und Klimageräten. Doch viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer wissen nicht, dass moderne Fussbodenheizungssysteme weit mehr leisten können als nur für wohlige Wärme im Winter zu sorgen.
In Kombination mit einer Wärmepumpe lässt sich eine wassergeführte Fussbodenheizung im Sommer auch zur sanften Kühlung nutzen. Dabei wird kühles Wasser durch die Heizungsrohre im Boden geleitet. Die entstehende Flächenkühlung sorgt für eine gleichmässige Temperierung der Räume – ganz ohne Zugluft, störende Geräusche oder die punktuelle Kälte klassischer Klimaanlagen.
Warum Forte W® beim Kühlen überzeugt
Forte W® bietet entscheidende Vorteile gegenüber konventionellen Fussbodenheizungen. Dank des kleineren Rohrabstands wird die Kühlenergie gleichmässig über die gesamte Bodenfläche verteilt. Gleichzeitig liegen die Heizungsrohre nur rund 5 mm unter der Oberfläche. Dadurch reagiert das System bereits innerhalb von 15 bis 30 Minuten auf Temperaturänderungen und sorgt rasch für ein angenehmes Raumklima.
Herkömmliche Fussbodenheizungen sind aufgrund der deutlich grösseren Überdeckung von rund 4 cm wesentlich träger und benötigen entsprechend mehr Zeit, bis die Kühlwirkung spürbar wird.
Die Vorteile auf einen Blick
Diese Form der Kühlung bietet zahlreiche Vorteile:
- Angenehmes und ausgeglichenes Raumklima
- Geräuschloser Betrieb ohne Zugluft
- Hohe Energieeffizienz
- Heizen und Kühlen mit einem einzigen System
- Ganzjähriger Wohnkomfort
Ideal für Umbauten und Sanierungen
Gerade bei Umbauten und Sanierungen lohnt sich ein genauer Blick auf moderne Fussbodenheizungssysteme. Unser speziell für Sanierungen entwickeltes Forte W® System überzeugt durch seinen schlanken Aufbau, das geringe Gewicht und die Möglichkeit, auf nahezu allen bestehenden Böden verlegt zu werden.
Gleichzeitig reduziert es den Energieverbrauch gegenüber konventionellen Fussbodenheizungen um 15–25 Prozent und schafft zusätzlichen Wohnkomfort, da Radiatoren entfallen. Die integrierte Trittschalldämmung gewährleistet zudem eine spürbare Schallreduktion und sorgt auch in den darunterliegenden Räumen für mehr Ruhe.
Eine Lösung für alle Jahreszeiten
Die aktuellen Hitzewellen zeigen deutlich, dass bei der Planung eines Gebäudes nicht mehr ausschliesslich an die kalte Jahreszeit gedacht werden sollte. Wer heute auf ein intelligentes Heiz- und Kühlsystem setzt, profitiert sowohl im Winter von angenehmer Wärme als auch im Sommer von einem komfortablen Raumklima – und das mit einer einzigen, energieeffizienten Lösung. Es lohnt sich somit, eine Bodenheizung nachzurüsten, gerne Beraten wir sie ganz unverbindlich.
Häufig gestellte Fragen zum Kühlen mit einer Bodenheizung
Wie stelle ich eine Wärmepumpe auf Kühlung um?
Ob eine Wärmepumpe aktiv (LW Wärmepumpe) oder passiv (Erdsonde) kühlen kann, hängt vom jeweiligen System ab. Bei vielen modernen Wärmepumpen lässt sich die Kühlfunktion direkt über die Regelung oder das Bedienfeld aktivieren. Je nach Hersteller erfolgt die Umstellung automatisch anhand der Aussentemperatur oder manuell über den Kühlmodus.
Wichtig ist, dass die Kühlfunktion fachgerecht eingerichtet und die Vorlauftemperatur korrekt eingestellt wird. So wird ein angenehmes Raumklima erreicht und gleichzeitig verhindert, dass sich Kondenswasser auf dem Boden bildet.
Kann jede Wärmepumpe kühlen?
Nein. Nicht jede Wärmepumpe verfügt über eine Kühlfunktion. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen aktiver und passiver Kühlung. Viele Sole-Wasser-Wärmepumpen können die natürliche Kühle des Erdreichs besonders energieeffizient nutzen (passive Kühlung). Luft-Wasser-Wärmepumpen bieten häufig eine aktive Kühlfunktion, sofern diese vom Hersteller vorgesehen ist.
Ob eine bestehende Wärmepumpe zum Kühlen geeignet ist, hängt vom Gerätetyp, der installierten Regelung und der Ausführung der Anlage ab. Insbesondere ältere Wärmepumpen verfügen häufig nicht über diese Möglichkeit. Bei modernen Modellen lässt sich eine Kühlfunktion dagegen oft bereits bei der Planung berücksichtigen oder entsprechend vorbereiten.
Wenn Sie bereits eine Wärmepumpe besitzen, empfiehlt sich eine Rückfrage bei Ihrem Installationsbetrieb oder direkt beim Hersteller. Diese können zuverlässig prüfen, ob Ihre Anlage über eine Kühlfunktion verfügt oder entsprechend nachgerüstet bzw. vorbereitet werden kann. Gerne beraten auch wir Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten.
Welche Einstellungen wird empfohlen?
Für eine angenehme und effiziente Raumkühlung sollte die Vorlauftemperatur nicht zu tief eingestellt werden. In der Praxis haben sich Vorlauftemperaturen zwischen etwa 18 und 20 °C bewährt. Dadurch wird die Raumtemperatur sanft abgesenkt, ohne dass unangenehme Zugluft entsteht oder Kondenswasser auftritt.
Zusätzlich empfiehlt sich eine automatische Taupunktüberwachung, welche die Kühlleistung bei Bedarf reguliert und den Boden vor Feuchtigkeit schützt. Die optimale Einstellung hängt jedoch immer vom Gebäude, der Wärmepumpe und der Luftfeuchtigkeit ab.
Kann ich auch mit Radiatoren kühlen?
Normale Heizkörper beziehungsweise Radiatoren sind nicht geeignet zum Kühlen. Da ihre Oberfläche vergleichsweise klein ist, ist die Kühlleistung deutlich geringer als bei einer Bodenheizung oder einer Flächenheizung. Zudem besteht bei tiefen Temperaturen die Gefahr von Kondenswasserbildung.
Für eine komfortable und effiziente Kühlung sind Boden-, Wand- oder Deckenheizungen wesentlich besser geeignet, da sie die Kälte gleichmässig über eine grosse Fläche abgeben. Bei den Bodenbelägen gilt zu beachten, dass Platten grundsätzlich besser geeignet sind als Parkett.
Wie viel kostet mich die Kühlleistung?
Die Betriebskosten für das Kühlen mit einer Wärmepumpe hängen von der Art der Kühlung und dem eingesetzten System ab. Während bei der passiven Kühlung – beispielsweise mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe – hauptsächlich die Umwälzpumpe betrieben wird und der Stromverbrauch entsprechend gering ist, benötigt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für die aktive Kühlung den Betrieb des gesamten Kältekreislaufs. Dadurch fällt der Stromverbrauch höher aus als bei der passiven Kühlung.
Dennoch ist das Kühlen mit einer Wärmepumpe oft eine wirtschaftliche Lösung. Da das bestehende Heizsystem auch zum Kühlen genutzt wird, sind in der Regel keine zusätzlichen Klimageräte oder umfangreichen baulichen Massnahmen erforderlich. Dadurch können trotz des höheren Stromverbrauchs im Vergleich zur passiven Kühlung Investitions- und Wartungskosten eingespart werden.
Wie hoch die tatsächlichen Betriebskosten ausfallen, hängt unter anderem von der Gebäudeisolierung, der Wohnfläche, der gewünschten Raumtemperatur sowie der Effizienz der Wärmepumpe ab. Insgesamt bietet das Kühlen über die bestehende Flächenheizung eine komfortable und platzsparende Möglichkeit, das Raumklima im Sommer angenehm zu halten.
Sie möchten Ihre Bodenheizung nachrüsten?
Eine Bodenheizung sorgt nicht nur im Winter für angenehme Wärme, sondern kann – in Kombination mit einer geeigneten Wärmepumpe – auch im Sommer für ein angenehm temperiertes Zuhause sorgen.
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